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Abheilung eines seit 30 Jahren bestehenden Ulcus cruris linker Unterschenkel

Anamnese:
63 jährige Patientin mit Ulcus cruris venosum links, 1964 nach einem Motorradunfall drittgradig offene Unterschenkel-Fraktur links. Seit diesem Zeitpunkt mit 1-2-jähriger Unterbrechung immer offenes Ulcus linker Unterschenkel, trotz ambulant chirurgischer Versorgung.
Stationärer Aufenthalt 23. März bis 6. Mai 1998: Ulcusexcision, Fasziotomie, Perforansligatur, Postoperativ sekundäre Wundheilung. Wundtherapie: trockene Verbände bzw. Salbenverbände.
Übernahme zur ambulanten Wundversorgung durch das Sanitätshaus Lettermann am 21. Mai 2002.

Befund:
Übelriechendes mit Nekrosen und Fibrin belegtes Ulcus linker Unterschenkel 25 cm x 10 cm. Durchführung eines Abstriches zur Keimbestimmung.

Verbandregime:
Einsatz von Acticoat® zur Keimreduzierung, Wundabdeckung mit Allevyn® Adhesive.
Kompressionstherapie anfänglich mit Kompressionsbinden anschließend mit Ulcusstrumpf durchgeführt. Weitergehende Therapie ab 14. November mit Acticoat®  und Cutinova® Foam (jetzt Allevyn® Compression). Kompression mit Kompressionsstrumpf Klasse 3. Wundreinigung mit Prontosan Wundspüllösung, die auf 30 Grad erwärmt wurde. Bei jeder Wundbehandlung wurde unter Analgesie ein Debridement mit scharfem Löffel durchgeführt. Systemische Antibiose.


Ausgangsbefund 23. Mai 2002

8. Juli 2002 bis 12. Dezember 2002: Deutliche Reduktion der Wundfläche.
Umgebungshaut wird mit OpSite® Spray vor Mazerationen geschützt.

6. Januar 2003: Weiter deutliche Granulation, Epithelisierung und Wundverkleinerung. Die nun teilweise sehr trockene Umgebungshaut wird mit Eucerin und Harnstoffsalbe geschmeidig gehalten.

06. März 2003:
Restdefekt von ca. 1 cm Größe
Durch die konsequente Behandlung mit der modernen, feuchten Wundtherapie und einer adäquaten Kompressionstherapie, konnte das seit 30 Jahren bestehende Ulcus cruris zur Abheilung gebracht werden.

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